Tiril Eckhoff gewinnt nach Sprint auch die Verfolgung – Erneute Klatsche für die Deutschen Frauen

Foto: Petr Slavík/Český biatlon

Tiril Eckhoff lässt ihrer Landsfrau im Zielsprint keine Chance! Die 30-Jährige tritt an und schon früh ist klar, dass es für Marte Olsbu Røiseland nicht mehr zu holen geben wird als den zweiten Platz. Den dritten Platz darf Lisa Theresa Hauser feiern.

Eckhoff verbucht ihren bereits dritten Verfolgersieg in der Saison, aber auch Lisa Theresa Hauser dürfte heute wieder auf dem Podest strahlen. Nachdem sie gestern das erste Podest ihrer Karriere feiern konnte, gibt es heute mit Platz drei bereits Podestplatz Nummer zwei für die Österreicherin. Hauser war von Beginn an vorne mit bei der Musik und erlaubte sich erst im finalen Schießen einen Fehler. Da war sie wieder richtig gut dabei! Bei Dunja Zdouc indes lief heute nicht viel. Die sonst eher starke Schützin erlaubte sich drei Fehler am Schießstand und kam dadurch über Rang 26 nicht hinaus.

Die Möglichkeiten vorzukommen waren da, nutzen konnten die deutschen Damen das aber nicht und es lief auf Plätze jenseits der Top 15 hinaus. Beste Deutsche war Franziska Preuß mit vier Fehlern auf dem 18. Platz. Vanessa Hinz konnte einige Plätze gutmachen und beendete das Rennen als 21. Janina Hettich konnte sich von der 44 auf den 28. Rang hocharbeiten. Bei Denise Herrmann (32.) lief im Schießen erneut viel schief und nach sieben Fehlern nutzt dann auch die sechstbeste Laufzeit nicht mehr viel. Anna Weidel war mit einem Fehler zwar gut dabei, verlor aber im Laufpart doch zu viel, um noch mehr aufzuholen. Am Ende stand für sie Rang 36 zu Buche.

Auch die Schweizerinnen dürften heute nicht ganz zufrieden sein mit ihren Ergebnissen, denn auch hier wäre viel möglich gewesen. Das beste Resultat holte sich Selina Gasaprin mit Platz 17. Lena Häcki rangierte sich auf der 29. Position ein. Für Irene Cadurisch ging es von der 47 auf die 33 nach vorne. So gar nicht rund lief es für Aita Gasparin und Elisa Gasparin. Aita Gasparin fiel mit vier Fehlern von der 29 auf die 44 zurück. Elisa Gasparin leistete sich sogar sechs Fehler und kam abgeschlagen als 49. über die Ziellinie.

Autor: Michel Henschel