Dzinara Alimbekava gewinnt Sprint von Hochfilzen – Franziska Preuß läuft auf´s Podest

Herzlichen Glückwunsch an Dzinara Alimbekava zum ersten Weltcup-Sieg! Wirklich überraschend kommt der Erfolg der Frau aus Belarus nicht, schon in Kontiolathi konnte sie ihre starke Form zeigen und hat dort zudem das blaue Trikot der besten Nachwuchsathletin übernommen. Vor allem das fehlerfreie Schießen war die Basis für das heutige Ergebnis, dazu kommt eine gute läuferische Performance von Alimbekava.
Franziska Preuß ist auf dem dritten Platz ins Ziel gekommen und feiert damit ihren ersten Podiumsplatz des Winters. Grundstein dafür war insbesondere die fünftbeste Laufzeit von Preuß. Janina Hettich konnte mit Platz 12 ebenfalls ein sehr gutes Ergebnis einfahren, zudem haben sich die beiden eine gute Ausgangsposition für die Verfolgung erarbeitet. Die restlichen deutschen Starterinnen, Denise Herrmann (Platz 32), Maren Hammerschmidt (33), Vanessa Hinz (62) und Sophie Schneider (80) haben dagegen enttäuscht. Hinz und Schneider verpasst damit sogar die Verfolgung.
Tiril Eckhoff konnte sich mit der schnellsten Laufzeit am heutigen Tage knapp vor Preuß auf den zweiten Platz schieben. Olsbu Røiseland rundete das gute Ergebnis für Norwegen mit dem vierten Rang ab. Die Schwedinnen konnten an die Leistungen aus Kontiolathi nicht anknüpfen, Elvira Öberg und Linn Persson waren mit den Ränge 11 und 14 ihre besten Athletinnen. Die Gesamtweltcupführende Hanna Öberg ist nur auf der 29. Position ins Ziel gekommen.
Lisa Theresa Hauser hat mit dem neunten Platz einen Erfolg für den ÖSV beim Heimweltcup feiern können. Für ihre Teamkolleginnen lief es weniger gut, Zdouc konnte als 37. wenigstens noch ein paar Weltcuppunkte sammeln, Innerhofer (47.), Rieder (61.) und Schwaiger (79.) sind weit abgeschlagen.
Die Eidgenossinnen hatten heute nichts mit den vorderen Platzierungen zu tun. Cadurisch kam als beste Schweizerin auf dem 26. Platz ins Ziel, Lena Häcki (38.) und Selina Gasparin (40.) folgen ihr. Elisa Gasparin (74.) und Aita Gasparin (76.) haben sogar die Qualifikation für die Verfolgung deutlich verpasst.
Autor: Michel Henschel