Frankreich gewinnt Single Mixed Staffel, Auch in der Mixed Staffel gewinnt Frankreich

Foto: Marek Černák

Mit dem heutigen Tag hingegen nicht glücklich sein wird die deutsche Staffel. Mit sechs Nachladern war am Schießstand zwar alles in Ordnung, die Laufzeiten allerdings waren bei Franziska Preuß und Erik Lesser nicht glänzend, wodurch dann am Ende nur Platz elf rausgesprungen war.

Für das Duo aus der Schweiz endete das Rennen auf dem soliden sechsten Rang. Um das Podest mitkämpfen konnte aber auch dieses Duo zu keinem Zeitpunkt des Rennens.

Foto: Marek Černák

Julia Simon hat auf den letzten Metern noch die Zeit, sich die französische Flagge zu schnappen und feiert gemeinsam mit Justine Braisaz, Simon Desthieux und Quentin Fillon Maillet den souveränen Sieg in der heutigen Mixed-Staffel. Das Quartett war das ganze Rennen über vorne mit dabei, ehe schließlich Braisaz und Simon für die Entscheidung sorgten und sich vom restlichen Feld absetzte. Auf dem zweiten Platz kommen die Norwegen mit Tarjei Bö, Johannes Thinges Bö, Synnove Solemdal und Ingrid Landmark Tandrevold durch, Deutschland komplettiert das Podest auf Platz drei.

Das deutsche Team kann mit der heutigen Leistung durchaus zufrieden sein, wenn man bedenkt, dass man heute nicht in der Bestbesetzung lief. Philipp Horn machte einen starken Auftakt und kam mit null Nachladern durch. Johannes Kühn brauchte daraufhin nur einen Nachlader und hielt das deutsche Team auf einer guten Position. Auch Janina Hettich schlug sich bei ihrer Premiere in der Staffel gut. Mit zwei Nachladern blieb das deutsche Team vorne dabei. Auch Vanessa Hinz schlug sich zum Finale gut, auch wenn es für einen Angriff gegen Norwegen am Ende nicht mehr gereicht hatte.

Lange gut im Rennen waren auch die Athleten und Athletinnen aus Österreich. Erst im letzten Schießen passte dann bei Katharina Innerhofer nichts zusammen und die Möglichkeit auf Platz vier nach einer Strafrunde dahin. Beendet hatte die Alpennation die Mixed-Staffel auf Platz sieben.

Im Team der Schweiz waren es heute die Herren, die ein besseres Resultat unmöglich machen. Mario Dolder hatte als Startläufer bereits einmal in die Strafrunde gemusst, Tambornino in der zweiten Gruppe dann sogar dreimal. Die Gasparin-Schwestern Elisa und Selina schlugen sich daraufhin zwar gut, mehr als Position elf war aber nicht mehr drin.

Autor: Michel Henschel