Frankreich gewinnt Generalprobe vor Östersund

Foto: Petr Slavík/Český biatlon


Am Schießstand entschied Frankreich die Angelegenheit für sich. Nach dem Erfolg beim Saisonauftakt holten die die Skjäger der Grande Nation auch die zweite Mixed Staffel des Winters und begnügten sich dabei mit drei Nachladern – dem mit Abstand besten Schießergebnis. Startläufer Quentin Fillon Maillet und Schlussläuferin Anaïs Chevalier blieben gar gänzlich ohne Fehlschuss. Aber auch Simon Desthieux und Celia Aymonier auf den Positionen Zwei und Drei machten Ihre Sache gut. Mit der Tricolore in der Hand läuft Anaïs Chevalier ins Ziel und bejubelt mit ihren Teamkollegen den Sieg.

Mit sechs Nachladern kam Deutschland über die Runden. Startläufer Erik Lesser übergab in Führungsposition. Das tat später auch Franziska Hildebrand, die überdies fehlerfrei schoss und den besten Eindruck hinterließ. Platz zwei in der Endabrechnung gibt Hoffnung im Hinblick auf die WM. Benedikt Doll leistete sich drei Nachlader wodurch er viel Zeit verloren hatte. Vanessa Hinz die für Denise Herrmann einspringen musste machte ihre Sache als Schlussläuferin sehr gut und holte auf der Schlussrunde noch einmal viel Zeit gegen Frankreich auf. Immerhin ließ man die sehr stark besetzten Norweger hinter sich, bei denen es Johannes Thingnes Bø – schnell in der Loipe und ohne Fehler beim Schießen – allein nicht richten konnte. Tiril Eckhoff und Marte Olsbu Roeiseland kassierten jeweils eine Strafrunde.

Einmal kreiseln musste auch Lena Häcki brachte die Schweizer Staffel dennoch auf Rang vier ins Ziel. Bei den Eidgenossen wusste vor allem der tadellos schießende Benjamin Weger zu gefallen. Für die österreichische B-Auswahl wurde es letztlich Rang acht, weil Startläufer Felix Leitner früh mit einer Strafrunde ins Hintertreffen geriet.

Autor: Michel Henschel