Souveräner Sieg des überragenden Franzosen Martin Fourcade!

Und da ist er wieder: Nachdem er die ersten beiden Saisonrennen nach Norwegen abgeben musste, sehen wir heute wieder eine Demonstration der Stärke von Martin Fourcade! Der überragende Athlet des letzten Winters kommt mit 40 Sekunden Vorsprung vor der Konkurrenz ins Ziel – das war ein ganz starkes Rennen des Perfektionisten! Dahinter feiert auch Jakov Fak. Der Slowene ist zurück in der Weltspitze und macht auf der letzten Runde Platz zwei klar. Der dritte Podiumsplatz geht an Quantin Fillon Maillet.
Vom Winde verweht ist heute leider auch das DSV-Ergebnis. Nach hervorragenden Ausgangspositionen sind die Plätze zehn, 15 und 16 für Erik Lesser, Arnd Peiffer und Simon Schempp enttäuschend. Dabei kann sich Peiffer mit “nur” drei Strafrunden immerhin um 13 Plätze verbessern und fährt die halbe Olympia-Norm ein. Positiv zu bewerten sind auch die Laufleistung sowie abermals die Schießzeit von Erik Lesser, der trotz sechs(!) Fehlern noch Rang zehn erreicht. Die Plätze 25, 26 und 52 von Kühn, Doll und Nawrath komplettieren ein insgesamt doch enttäuschendes DSV-Ergebnis. Da muss es am Schießstand einfach besser laufen!
Julian Eberhard hat die Zielvorgabe “Top Ten” erfüllt. Trotz drei Schießfehlern kämpft sich der schnelle Österreicher bis auf Platz sieben nach vorn. Das war einmal mehr eine starke Leistung in der Loipe! Für Simon Eder gab es leider keine Verbesserung nach zwei Strafrunden steht am Ende Platz 14 zu Buche. Felix Leitner kam mit den windigen Bedingungen leider gar nicht zurecht: Sieben(!) Schießfehler sind in dieser starken Konkurrenz zu viel!
Zur Halbzeit des Rennens hatte es nach einem ganz starken Ergebnis für den jungen Schweizer ausgesehen, der im Sprint das erste Top Ten-Ergebnis seiner Karriere feiern konnte. Doch den zwischenzeitlichen zweiten Platz konnte Mario Dolder nicht halten. Sechs(!) Schießfehler im stehenden Anschlag werfen ihn bis auf Rang 27 zurück. Auch für Benjamin Weger lief es mit fünf Strafrunden nicht viel besser. Für Serafin Wiestner gibt es auf Platz 44 erneut keine Weltcuppunkte.
Foto: Petr Slavík, Český biatlon
Autor: Michel Henschel