Erster Weltcupsieg für Nadezhda Skardino

Damit dürfen wir Nadezhda Skardino zum ersten Weltcupsieg ihrer Karriere gratulieren! Nach einem perfekten Rennen setzt sich die Weißrussin knapp gegen Synnøve Solemdal aus Norwegen durch.  Platz drei geht an die Ukrainerin Yuliia Dzhima die auch das Rennen ohne einen Fehler beendet. Heute ging der Sieg nur über die Null-Fehler-Einlage, denn die Schießleistungen im Feld waren bei guten Bedingungen wirklich stark! So bietet sich uns heute an der Spitze doch ein überraschendes Bild. Zum Auftakt des Winters schaffen heute auch einige unbekanntere Namen den Sprung unter die Top Ten! So schafften es Paulína Fialková aus der Slowakei, Mona Brorsson aus Schweden oder die Kanadierin Julia Ransom die Plätze Fünf, Sechs und Neun. Jeweils alle drei haben gut Geschossen.
Insgesamt ist das noch kein überragender Start für das deutsche Team: Mit Rang 13 ist Franziska Hildebrand heute beste Deutsche. Damit hat die 30-Jährige immerhin die halbe Olympia-Norm in der Tasche. Für gute Aussichten sorgt auch Denise Herrmann mit der schnellsten Laufzeit. Damit ist bei weniger schießlastigen Wettbewerben sicher mit der Umsteigerin zu rechnen! Bei den übrigen deutschen Damen darf es läuferisch gern noch ein Stück weiter nach vorn gehen. Dennoch kann Karolin Horchler, die nicht im DSV-Weltcupteam steht, mit Rang 19 zufrieden sein. Die Plätze 23, 30, 34 und 45 für Denise Herrmann, Franziska Preuß, Maren Hammerschmidt und Vanessa Hinz komplettieren das Mannschaftsergebnis.
Läuferisch läuft es auch im ÖSV-Team noch nicht ganz rund. Lisa Theresa Hauser hat sich dafür am Schießstand gewohnt sicher mit schnellen Schießeinlagen präsentiert. Mit einer Strafminute ist sie heute als 17. die beste Österreicherin. Dahinter folgt dann allerdings lange nichts. Dunja Zdouc schafft es trotz ihrer fehlerfreien Leistung am Schießstand nur auf Rang 41, Christina Rieder landet mit einem Fehler auf Platz 59. Einen Tag zum Vergessen hat Julia Schwaiger erlebt. Die junge ÖSV-Athletin belegt mit sechs Strafminuten einen enttäuschenden 90. Platz.
Läuferisch war das heute schon sehr ordentlich bei der aktuell besten Schweizerin. Zwei Fehler waren für Selina Gasparin dann aber doch einer zu viel. Dennoch reicht es für die Älteste der Gasparin-Schwestern zu Rang 16, das ist ein ordentlicher Einstieg! Für den Rest des Teams heißt es: Abhaken. Die Plätze 50, 63 und 67 sind sicher nicht das, was sich Lena Häcki, Irene Cadurisch und Elisa Gasparin für heute vorgenommen hatten!
Foto: IBU
Autor: Michel Henschel