Norwegen holt Gold – Deutschland erneut Vierter

Während Sturla Holm Lægreid, Tarjei Bø und Johannes Thingnes Bø im Ziel warten kann sich Vetle Sjåstad Christiansen auf der Zielgerade bereits feiern lassen und mit geballter Faust überquert er nach 1:19.50.2 Stunden die Ziellinie. Zum dritten Mal gibt es für Norwegen Gold in der Staffel.
Ebenso souverän nimmt das französische Quartett mit Fabien Claude, Émilien Jacquelin, Simon Desthieux und Quentin Fillon Maillet Silber bei der Staffel-Entscheidung mit. Die Mannschaft des Russischen Olympischen Komitees mit Said Karimulla Khalili, Alexander Loginov, Maxim Tsvetkov und Eduard Latypov rettet auf den finalen Metern Bronze gegen das deutsche Team. Sie werden undankbare Vierte vor Schweden und Kanada.
Wie das ROC-Team haderte auch Deutschland mit Erik Lesser, Roman Rees, Benedikt Doll und Philipp Nawrath beim finalen Schießen. Nawrath investierte alles, konnte die Strafrunde aber am Ende nicht vermeiden und kam hinter dem Schlussläufer des russischen Olympia-Teams wieder auf die Strecke. Nawrath gab zwar noch einmal alles, hatte aber am finalen Anstieg keine Chance gegen Latypov und es blieb nur Platz vier für die deutsche Staffel. Die Biathlon-Männer bleiben also weiterhin ohne Medaille in Peking.
Die Österreicher mit David Komatz, Simon Eder, Felix Leitner und Harald Lemmerer waren zwar nie ernsthaft auf Medaillenkurs, aber auch sie mussten heute ein besseres Ergebnis im finalen Schießen verlorengeben. Dort schoss Harald Lemmerer zwei Strafrunden, die das ÖSV-Team auf Platz zehn zurückwarfen.
Für die Schweizer mit Sebastian Stalder, Benjamin Weger, Niklas Hartweg und Joscha Burkhalter waren die Top Ten das erklärte Ziel, erreicht hatten sie das mit einer Strafrunde und insgesamt acht Nachladern aber nicht. Mehr als Position zwölf war am Ende für das Swiss-Quartett in einer spannenden und engen Entscheidung nicht möglich.