Marte Olsbu Røiseland gewinnt nächstes Gold – DSV-Biathletinnen mit Schadensbegrenzung
Marte Olsbu Røiseland biegt auf die Zielgerade ein. Sie winkt auf die Zuschauertribüne und lässt sich feiern. Die Norwegerin ist die Überfliegerin der Saison und gewinnt bei ihrem vierten Start bei den Olympischen Spielen die vierte Medaille. Insgesamt ist es bereits die dritte Goldmedaille und Røiseland ist überglücklich. Sie bekommt ihr Strahlen gar nicht mehr aus dem Gesicht und kann in Ruhe schauen, was ihre Konkurrentinnen auf der Strecke noch so machen. Herzlichen Glückwunsch an die bärenstarke Norwegerin! Mit einem Rückstand von 1:36 Minute kommt Elvira Öberg auf dem zweiten Platz ins Ziel und freut sich riesig über den Gewinn der Silbermedaille. Völlig überraschend und erschöpft kommt Tiril Eckhoff als Dritte ins Ziel. Ingrid Landmark Tandrevold hat auf ihrer Schlussrunde erneut mit Kreislaufproblemen zu kämpfen und wird am Ende nur 14.
Die deutschen Biathletinnen haben am Ende ein versöhnliches Resultat erzielt. Vanessa Voigt wird erneut beste Deutsche und kann sich mit einem Schießfehler über einen zwölften Platz freuen. Franziska Preuß kommt immer besser zurecht und kann sich von Rang 30 auf den 15. Platz vorarbeiten. Denise Herrmann kann an ihre herausragende Leistung im Einzel nicht anknüpfen und wird mit drei Schießfehlern 17. Vanessa Hinz liefert ein starkes Rennen ab. Mit nur einem Fehlschuss arbeitet sie sich von Platz 55 auf den 21. Rang vor.
Für Lisa Theresa Hauser sah es über weite Strecken ziemlich gut aus. Bis zum letzten Schießen hatte sie die Bronzemedaille fest im Blick. Dann war der eine Schießfehler im letzten Stehendanschlag aber einer zuviel. Am Ende reichte es sogar noch für den siebten Rang. Katharina Innerhofer und Julia Schwaiger bestätigen ihre Leistung aus dem Sprintrennen und erzielen fast identische Platzlierung. Innerhofer verliert einen Platz und Schwaiger kann eine Position gutmachen.
Das Schweizer-Doppelpack konnte ebenfalls nicht in die vorderen Positionen vordrängen. Lena Häcki unterlaufen vier Schießfehler, sodass sie am Ende auf Rang 24 ins Ziel kommt. Amy Baserga schießt einen Fehler weniger und ist am Ende mit Platz 39 sicherlich nicht unzufrieden. Im Vergleich zum Sprint hat sie 15 Plätze aufgeholt.
stihacka-zeny
