Frankreich gewinnt Staffel von Ruhpolding – Voigt und Herrmann glänzt für den DSV

Foto: Thibaut/IBU

Das favorisierte Quartett mit den laufstarken Anaïs Chevalier-Bouchet, Chloé Chevalier, Justine Braisaz-Bouchet sowie Julia Simon setzt vor den olympischen Spielen ein Ausrufezeichen. Damit gewinnt Frankreich bereits zum zweiten Mal in dieser Saison eine Staffel. Auch die Schwedinnen dürfen sehr zufrieden sein, denn Johanna Skottheim, Stina Nilsson, Mona Brorsson und Anna Magnusson konnten das Fehlen von Elvira und Hanna Öberg kompensieren. Valeriia Vasnetcova, Svetlana Mironova, Irina Kazakevich sowie Kristina Reztsova unterstreichen ebenfalls, dass mit Russland jederzeit zu rechnen ist.

Erneut hat es mit dem Podestplatz für die Staffel des deutschen Skiverbandes nicht geklappt. Vanessa Voigt brachte das Quartett durch eine perfekte Leistung am Schießstand in einer hervorragende Ausgangsposition, bevor Vanessa Hinz einmal in die Strafrunde musste und weit zurückgefallen war. Anschließend rückte Franziska Hildebrand ohne Schießfehler wieder in die Top-Ten, ehe die risikofreudige Denise Herrmann die Aufholjagd auf dem vierten Rang erfolgreich abschließen konnte.

Wie erwartet war für die Staffel des österreichischen Skiverbandes nicht viel möglich. In Abwesenheit von Lisa Theresa Hauser landen Julia Schwaiger, Katharina Innerhofer Anna Juppe und Christina Rieder lediglich auf dem 16. Rang. Vor allem auf der Loipe zeigte das ÖSV-Quartett deutliche Defizite, die am Schießstand nicht zu korrigieren waren.

Das Schweizerinnen lagen zwischendurch auf Top-Ten-Kurs, doch dann musste die erfahrene Selina Gasparin insgesamt dreimal durch die Strafrunde kreiseln und raubte dem Swiss-Team somit alle Chancen auf ein gutes Resultat. Gemeinsam mit Irene Cadurisch, Elisa Gasparin und Lena Häcki landet die 37-Jährige am Ende auf dem 14. Platz.

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