Tiril Eckhoff nicht zu schlagen – Herrmann starke Zweite

Foto: Manzoni/IBU

Tiril Eckhoff scheint in der derzeitigen Form nicht zu schlagen zu sein. Ein weiteres Mal gewinnt die Norwegerin nach dem Sprint auch die Verfolgung und steht damit vor ihrem ersten Sieg im Gesamtweltcup. Denise Herrmann und Marte Olsbu Røiseland komplettieren nach einem aufregenden Rennen das Podest. Als Vierte zeigte Linn Persson, was alles möglich ist. Die Schwedin hat sich mit der schnellsten Tageszeit vom 21. Rang auf den vierten platz verbessert.

Denise Herrmann feiert nach einem starken Rennen ihren ersten Podestplatz in diesem Kalenderjahr. Die Grundlage dafür war ihr blitzsauberes Schießen, wo sie nur einmal patzte. Franziska Preuß (5. Platz) fehlten am Ende nur wenige Sekunden, um ebenfalls auf dem Podium zu stehen. Vanessa Hinz (11.) rundete außerdem das hervorragende deutsche Mannschaftsergbnis ab. Maren Hammerschmidt landete auf der 30. Position, Janina Hettich hat das Rennen vorzeitig aufgeben.

In der Mannschaft des österreichischen Skiverbandes sticht vor allem die Leistung von Dunja Zdouc positiv heraus. Nach nur einem Schießfehler schob sie sich von der 46. auf die 18. Position vor. Nicht gut lief es dagegen für die beiden anderen Starterinnen. Julia Schwaiger wird letztendlich 31., Lisa Theresa Hauser leistete sich insgesamt sechs Fehler und reihte sich damit nur auf dem enttäuschenden 45. Platz ein.

Irene Cadurisch (32. Platz) konnte ihre gute Ausgangspostion nicht nutzen und ist nach sieben Strafrunden weit zurückgefallen. Selina Gasparin lieferte einen ordentlichen Wettbewerb ab und wird schließlich als 22. die beste Schweizerin des Tages. Ihre Schwestern Aita Gasparin (41.) und Elisa Gasparin (50.) kamen mit den Bedingungen nicht zurecht und hatten mit dem Ausgang des Rennens nicht zu tun.

Erneut gab es extrem viele Fehler am Schießstand zu verzeichnen, die das Feld mächtig durcheinander gewürfelt haben. Ganz schlecht lief es dabei für Dorothea Wierer mit neun, Lisa Vittozzi mit acht und Dzinara Alimbekava mit sieben Strafrunden, die allesamt sehr weit zurück gefallen sind.

Foto: Michel Henschel