Tiril Eckhoff nicht zu schlagen – Preuß, Hinz und Herrmann in den Top 10

Foto: Thibaut/IBU

Tiril Eckhoff kommt ins Ziel und sichert sich nach einem souveränen Auftritt völlig verdient schon zum dritten Mal auf der Pokljuka eine Gold-Medaille. Auf dem zweiten Platz erreicht Lisa Theresa Hauser das Ziel und jubelt ausgelassen. Anaïs Chevalier-Bouchet kann sich über Bronze freuen. Die Norwegerin Tiril Eckhoff gewinnt damit schon zum vierten Mal in diesem Winter einen Verfolger. In dieser Disziplin scheint sie derzeit fast nicht zu schlagen zu sein, doch dieser Sieg ist natürlich der Wichtigste. Lisa Theresa Hauser sichert zum ersten Mal in ihrer Karriere eine Medaille bei einer Weltmeister, auch für die Österreicherin ist das ein ganz großer Erfolg. Anaïs Chevalier-Bouchet erobert nach dem zweiten Rang im Sprint ihr nächstes Edelmetall und wird ebenfalls hochzufrieden sein.

Dorothea Wierer konnte den vierten Platz auf der Schlussrunde gegen Franziska Preuß behaupten. Vanessa Hinz belegt am Ende einen sehr starken sechsten Rang. Es folgt Olena Pidhrushna aus der Ukraine, die auf den letzten Metern noch Denise Herrmann abgefangen hat. Für den deutschen Skiverband gab es erneut keine Medaille zu holen. Allerdings können sie mit dem Rennen trotzdem zufrieden sein. Franziska Preuß verpasst auf dem fünften Platz das Podest nur knapp. Vanessa Hinz zeigte sogar ihre beste Saisonleistung und kam nach vier fehlerfreien Schießeinlagen auf dem sechsten Rang ins Ziel. Als Achte komplettiert Denise Herrmann außerdem das starke Mannschaftsergebnis. Letztendlich chancenlos war nur Janina Hettich (34. Platz).

Noch besser verlief das Rennen für den österreichischen Skiverband. Lisa Theresa Hauser landet nach einer grandiosen Aufholjagd auf dem zweiten Rang und sichert sich dadurch die Silber-Medaille. Auch Dunja Zdouc (11. Platz) ist ein großartiges Rennen gelaufen und hat die Top-Ten trotz schlechter Ausgangspostion mit einer tadellosen Schießleistung nur knapp verfehlt. Katharina Innerhofer überquerte letztendlich auf der 37. Position die Ziellinie.

Nach den guten Sprintergebnissen haben Lena Häcki (12. Platz) und Selina Gasparin (15.) ihre aufsteigende Form ein weiteres Mal bestätigen können. Wieder kamen beide Schweizerinnen unter den Top-15 ins Ziel. Im hinteren Feld haben Elisa (28.) und Aita Gasparin (35.) ihre Positionen im Vergleich zum Start nahezu halten können.