Julia Simon feiert ersten Sieg – Dorothea Wierer holt sich große Kugel

Foto: Petr Slavík/Český biatlon


Julia Simon hat am Ende noch genug Zeit, sich die französische Flagge zu schnappen und feiert ausgelassen den ersten Sieg in der Saison. Nach einem starken Rennen mit dem zweiten Platz belohnt wird Selina Gasparin. Vittozzi wird Dritte, Mäkäräinen schließt ihre Karriere auf dem vierten Rang ab.

Selina Gasparin hat heute alles gegeben und nach langer Durststrecke von vier Jahren ging es für die 35-Jährige endlich mal wieder auf das Podium. Weniger gut lief es für die jüngere Schwester und Aita Gasparin, die ihre Ausgangsposition nicht nutzen konnte und 37. wurde. Elisa Gasparin war 38. Für Susanna Meinen ging es auf Platz 52 ins Ziel.

Im deutschen Team konnte beim Finale Franziska Preuß mit Rang neun das beste Ergebnis herausholen. Denise Herrmann verschenkte ihre gute Ausgangslage am Schießstand und nach acht Fehlern wurde sie 16. Für Vanessa Hinz sprang Platz 23 heraus, Horchler wurde 26.

Lange sah es so aus, als würde Eckhoff ihrer Konkurrentin hier noch die Butter vom Brot nehmen, doch die Norwegerin wackelte beim letzten Schießen und so darf schließlich doch Dorothea Wierer jubeln. Sie kam als Elfte direkt hinter Eckhoff ins Ziel und gewinnt mit 793 Punkten zum zweiten Mal den Gesamtweltcup der Biathletinnen. Eckhoff wurde mit 786 Punkten Zweite. Nicht verstecken muss sich Denise Herrmann, die 745 Punkte über die Saison sammelte.

Mit dem Ende des Verfolgers ziehen wir zugleich auch einen Schlussstrich unter die zum Ende schwierige Wintersportsaison. Auf Wiedersehen!

Autor: Michel Henschel