Dorothea Wierer holt Gold, Vanessa Hinz gewinnt erste Einzelmedaille!

Foto: Petr Slavík/Český biatlon

Für Dorothea Wierer läuft die Heim-WM perfekt. Nach dem Sieg vom Sonntag schnappt sich die 29-Hährige auch heute im Einzel die Goldmedaille. Dabei lief es heute zunächst gar nicht überragend. Sie ließ sowohl liegend als auch stehend jeweils eine Scheibe stehen. Doch mit zehn Treffern im dritten und vierten Schießen kämpfte sich die Südtirolerin noch bis ganz nach vorn vor.

Dahinter holt Vanessa Hinz nur um 2,2 Sekunden geschlagen Silber. Es ist ihre erste Medaille bei Weltmeisterschaften. Die 27-Jährige kämpfte in diesem Winter lange um ihre Form, pünktlich zur Weltmeisterschaft liefert sie ihre besten Rennen der Saison ab.

Marte Olsbu Röiseland komplettiert das Tagespodest. Die Norwegerin holt damit auch bei ihrem viertem WM-Einsatz eine Medaille. Damit stellt sie auch die lange im Weltcup führende Tiril Eckhoff bei diesen Titelkämpfen in den Schatten.

Auch hinter Vanessa Hinz konnte das deutsche Team zufrieden auf den heutigen Tag blicken. Franziska Preuß landete auf Platz fünf ebenfalls in den Top Ten, Herrmann verpasste diese Marke als Zwölfte nur knapp. Für Karolin Horchler endete der Bewerb auf dem 26. Platz.

Ein breites Lächeln dürfte heute auch Christina Rieder im Gesicht haben. Die ÖSV-Athletin lieferte heute einen starken Wettkampf ab und nur eine Scheibe blieb in der Summe stehen. Mit Platz sieben feierte sie am Ende ihr bisher bestes Einzelresultat. Für die Teamkolleginnen lief es nicht nach Plan und sie blieben mit vielen Fehlern hinter den Erwartungen zurück. Katharina Innerhofer wurde mit vier Fehlern 20., Lisa Theresa Hauser verfehlte die Scheiben fünfmal und war nur 51. Julia Schwaiger fand sich auf Rang 54 wieder.

Bei den Schweizerinnen war es auch heute wieder Aita Gasparin, die die beste Leistung abliefern konnte. Mit einem Top-Ten-Resultat wurde es aber nichts und sie landete nach drei Fehlern auf Platz 27. Enttäuscht hatten Selina Gasparin, Lena Häcki und Elisa Gasparin mit den Plätzen 57, 59 und 74.

Autor: Michel Henschel