Marte Olsbu Røiseland sichert sich Gold – Denise Herrmann belegt Platz 5

Foto: Petr Slavík/Český biatlon

Es war ein schwieriges Rennen und am Ende schafften es nur wenige Athletinnen, mit null Fehlern durchzukommen. Zur Goldmedaille gelaufen war Marte Olsbu Røiseland aus Norwegen, die eine Scheibe stehen ließ. Für die 29-Jährige ist es die erste Einzelmedaille bei Weltmeisterschaften, nachdem sie bereits fünfmal Staffel-Gold holte. Dahinter setzten sich die Außenseiterinnen durch: Susan Dunklee kam mit null Fehlern durch und holt sich Silber. Für Lucie Charvatova reichte es zu Bronze und der ersten WM-Medaille.

Ein Rennen zum Vergessen erlebte Tiril Eckhoff, die als die große Favoritin auf Gold gestartet war. Die Norwegerin schaffte es mit Ach und Krach auf den 59. Platz und damit nur knapp in das Verfolgungsrennen. Dort wird es mit einem großen Rückstand aber ebenfalls schwer werden, bis in die Medaillenränge vorzukommen.

Denise Herrmann konnte heute lange von einer Medaille träumen, am Ende aber waren drei Fehler dann doch zu viel und sie fiel noch hinter Charvatova und Pidhrushna auf Position fünf zurück. Für den Verfolger aber sind die Aussichten gut. Ebenfalls in den Top Ten gelandet war Franziska Preuß als Achte. Das gute deutsche Abschneiden komplettieren Vanessa Hinz und Karolin Horchler auf den Rängen 14 und 23. Für Janina Hettich reichte es mit Platz 65 nicht für den Verfolger.

Bei den Schweizerinnen hingegen war es heute nur Aita Gasparin, die auf ganzer Linie überzeugen konnte. Mit einem fehlerfreien Schießen und Position zehn hat die 26-Jährige gute Aussichten für den Verfolger. Dort ebenfalls noch einmal ran dürfen ihre Schwestern Selina (25.) und Elisa. Für Lena Häcki hingegen heißt es zusehen. Sie leistete sich heute zu viele Fehler und fand sich schließlich nur auf Position 63 wieder.

Die österreichischen Damen ließen heute zwar nicht komplett aus, für die Top Ten reichte es am Ende aber nicht. Das beste Resultat ergatterte sich Lisa Theresa Hauser auf dem 17. Platz. Katharina Innerhofer schloss ihren Sprint auf der 19. Position ab. Christina Rieder schaffte es als 51. zumindest noch in den Verfolger, dort zuschauen wird Dunja Zdouc, die nur 64. geworden war.

Autor: Michel Henschel