Tiril Eckhoff und Martin Fourcade gewinnen auch die Verfolgung von Ruhpolding

Foto: Ivana Ďurtová

Tiril Eckhoff hat auf den finalen Metern noch die Zeit, sich eine norwegische Flagge aus dem Publikum zu schnappen und überfahrt über die Ziellinie ausgelassen zu zelebrieren. Auf dem zweiten Platz kommt Paulína Fialková über die Linie. Noch einmal um das Podest kämpfen musste Hanna Öberg, deren Teamkollegin Skottheim ihr da doch noch ziemlich nahekam.
Im deutschen Team blieben heute zu viele Scheiben stehen und so war in Richtung Podest nichts drin. Die beste Leistung im heutigen Rennen zeigte Denise Herrmann, die von Startrang 19 bis auf Position sechs nach vorne kam. Franziska Preuß beendete ihr Rennen auf dem zwölften Platz. Für Karolin Horchler ging es von Platz 38 bis auf Position 17 nach vorne. Damit kann auch sie durchaus zufrieden sein. Vanessa Hinz patzte beim finalen Schießen und kommt letztendlich als 21. ins Ziel. Mit drei Fehlern auf Platz 28 kam Maren Hammerschmidt. Ein Rennen zum Vergessen erlebte Janina Hettich. Mit neun Schießfehlern kam sie am Ende abgeschlagen auf Platz 59 ins Ziel.

Die Österreicherinnen mussten sich heute mit Resultaten jenseits der Top 30 zufriedengeben. Julia Schwaiger ließ drei Scheiben stehen und wurde 31. Für Lisa Theresa Hauser ging es mit fünf Fehlern von dem 45. Startrang bis auf Position 45 nach hinten. Innerhofer verfehlte sieben Scheiben und kam auf Rang 49. ins Ziel.

Foto: Petr Slavík/Český biatlon

Auch bei den Schweizerinnen war nichts zu holen im Verfolger nach vielen Fehlern am Schießstand. Lena Häcki beendet das heutige Rennen als 25., für Aita Gasparin wurde es Rang 47.

Martin Fourcade und Quentin Fillon Maillet können sich das packende Finale in Ruhe aus dem Zielraum ansehen, denn sie sind schon lange durch, als die Verfolger auf die Zielgerade kommen. Vetle Sjastad Christiansen und Simon Desthieux biegen gemeinsam auf die letzten Meter ab. Wer wird das Podest komplettieren? Christiansen nutzt seine Sprintstärke und verhindert hauchdünn das rein französische Podest am heutigen Tag. Für Doll wird es Platz fünf.

Benedikt Doll war heute lange im Kampf um das Podium dabei, musste sich schließlich aber den Attacken von Christiansen und Desthieux geschlagen geben und wurde Fünfter. Hervorragend schlug sich Philipp Nawrath, der mit Platz zwölf auch heute wieder zeigte, dass er zurecht den Vorrang vor Schempp und Lesser erhielt. Arnd Peiffer wurde 14. Für Roman Rees ging das Ende auf Platz 19 zu Ende. Johannes Kühn fiel von Rang neun am Start nach insgesamt sechs Fehlern auf Platz 24 zurück. Philipp Horn komplettiert das deutsche Ergebnis auf Platz 37.

Nach dem starken Rennen am Samstag hatten die Österreicher heute mehr zu tun und ließen am Ende zu viel liegen. Für Julian Eberhard endete das Rennen auf dem 25. Rang. Dominik Landertinger und Felix Leitner erreichten die Positionen 35 und 36.

Noch schlechter lief es für die drei Starter aus der Schweiz. Aus dem Trio konnte sich heute einzig Benjamin Weger auf dem 34. Platz in den Punkten platzieren. Wiestner war 42., Dolder 57.

Autor: Michel Henschel