Johannes Thingnes Bø ist nicht zu schlagen

Johannes Thingnes Bø ist durch und feiert gemeinsam mit den Zuschauern seinen nächsten Sieg. Da werden die Konkurrenten regelrecht froh sein, dass er nun eine längere Pause machen wird, um die Geburt seines Sohnes mitzuerleben. Zweiter wird Emilien Jacquelin aus Frankreich. Tarjei Bø komplettiert das Podest auf dem dritten Platz. Die Franzosen und Norweger bestimmen weiterhin die Biathlon-Welt. Aus beiden Mannschaften waren am Ende jeweils vier Athleten unter den Top zehn dabei. Allen voran war es Johannes Thingnes Bø, der diesem Rennen wieder einmal seinen Stempel aufdrückte. Er sorgte schon vor dem ersten Schießen für die ersten Lücken und konnte seinen Vorsprung danach immer weiter vergrößern, sodass die Konkurrenz nie eine Chance hatte, noch einmal heranzukommen.
Einer der wenigen Athleten, die sich zwischen die Franzosen und Norweger in die Top Ten quetschen konnte war Arnd Peiffer. Für ihn reichte es heute für den siebten Platz. Johannes Kühn hatte riesiges Pech und musste früh nach Sturz einen Skibruch hinnehmen. Daraufhin wurde das Rennen für ihn zu einer Aufholjagd, an dessen Ende er mit Platz 14 durchaus zufrieden sein kann. Benedikt Doll wurde 16. Für Schempp ging es nach zwei Fehlern im letzten Schießen noch auf Position 24 nach hinten. Philipp Horn wurde 28.
Für Simon Eder reichte es mit Platz acht ebenfalls für einen Platz unter den Top Ten. Felix Leitner verpasste diese als Zwölfter nur knapp. Das Teamergebnisse komplettiere Julian Eberhard als 22.
Autor: Michel Henschel