Dorothea Wierer gewinnt Sprint, Johannes Thingnes Bø feiert den nächsten Sieg!

Dorothea Wierer aus Italien war also auch beim Rennen in Hochfilzen nicht zu schlagen und feiert im zweiten Sprint der Saison den zweiten Sieg. Die Norwegerin Ingrid Landmark Tandrevold landete 5,9 Sekunden dahinter auf der zweiten Position. Svetlana Mironova aus Russland holt als Dritte den ersten Podestplatz ihrer Karriere. sie hat 18,3 Sekunden Rückstand auf die Siegerin.
Für die deutschen Biathletinnen wurde es ein Rennen zum Vergessen und niemand aus der Mannschaft landete überhaupt in den Top 40. Sowohl in den Schieß- als auch Laufleistungen passte es nicht wirklich zusammen. Beste Deutsche war Denise Herrmann als 41., Vanessa Hinz wurde 42. Anna Weidel kam auf Rang 49 durch. Franziska Hildebrand war 50. und Franziska Preuß 54. Karolin Horchler wird als 64. im Verfolger keine zweite Chance erhalten.
Bei den Gastgebern war es Lisa Theresa Hauser, die die beste Leistung abliefern konnte. Mit einer glanzvollen Schießleistung verpasste sie die Top Ten heute nur haarscharf und verschafft sich eine gute Ausgangslage für den Verfolger am Sonntag. Zweitbeste Österreicherin wurde Katharina Innerhofer mit Position 24. Nicht zufrieden sein dürften Rieder (47.) und Schwaiger (56.). Dunja Zdouc verpasst den Verfolger als 84. deutlich. Am Schießstand passte es bei ihr zusammen, auf der Loipe aber verlor sie mächtig.
Auch für die Schweizerinnen wurde es ein schweres Rennen und die guten Resultate blieben aus. Das beste Ergebnis holte Lena Häcki als 20., die mit drei Fehlern viel am Schießstand liegen ließ. Drei Fehler leisteten sich auch Selina und Aita Gasparin, die auf den Rängen 46 und 53 das Rennen beendeten. Irene Cadurisch kam als 57. gerade noch in den Verfolger. Diesen verpasst hat Elisa Gasparin auf dem 74. Rang.

Viele sind nicht mehr unterwegs und damit ist klar, dass Johannes Thingnes Bø seinen zweiten Sieg in diesem Winter holt. Der Norweger leistete sich zwar einen Fehler, zeigte aber die beste Laufzeit und konnte das so ausgleichen. Simon Desthieux schaffte es nach einer starken Schlussrunde auf den zweiten Platz. Das Podium vervollständigt der Russe Loginov, dem 14,6 Sekunden fehlten.
In den Laufzeiten ist der Großteil der deutschen Athleten gar nicht so schlecht dabei, liegen gelassen haben die DSV-Starter heute vor allem am Schießstand, wo niemand mit weniger als zwei Fehlern durchkam. Das beste Ergebnis aus der Mannschaft lieferte Benedikt Doll als Elfter ab. Philipp Horn kam als guter 19. ins Ziel, Johannes Kühn wurde mit drei Fehlern 20. Für Arnd Peiffer und Simon Schempp lief es mit jeweils zwei Schießfehlern auf die Positionen 24 und 26 hinaus. Einen Tag zum Vergessen erlebte Lesser, der mit drei Fehlern und einer langsamen Laufzeit nur 70. wurde und somit im Verfolger nicht antreten darf.
Ein starkes Ergebnis vor heimischer Kulisse konnte Felix Leitner feiern. Für den 22-Jährigen reichte es mit einer fehlerfreien Schießeinlage für Position acht. Für die übrigen ÖSV-Biahtleten war in Abwesenhheit von Eder und Landertinger nicht viel zu holen. Julian Eberhard war zwar gut in der Loipe, leistete sich aber drei Fehler am Schießstand und kam nur als 30. ins Ziel. Sein Bruder, Tobias, wurde 38. Harald Lemmerer erreichte das Ziel auf Position 51. Nicht im Verfolger dabei sein wird David Komatz, der jenseits der Top 80 landete.
Nicht nach Plan lief es auch für die Athleten aus der Schweiz. Das beste Resultat holte Serafin Wiestner als 36., der dreimal in die Strafrunde musste. Burkhalter schoss zwar keine Fehler, war dafür aber im Langlaufpart viel zu langsam, sodass am Ende dennoch nicht mehr als Platz 41 drin war. Gleiches trifft auf Mario Dolder (54.) zu. Benjamin Weger schoss als 52. zwei Fehler. Finello verpasst den Verfolger deutlich.