Johannes Thingnes Bø und Dorothea Wierer gewinnen Sprint von Östersund

Foto: Ivana Drobáňová

Neue Saison, neues Glück – nicht im Biathlonzirkus. Johannes Thingnes Bø bleibt auch im ersten Sprint des neuen Winters das Maß der Dinge. Der Norweger läuft einmal mehr in einer anderen Liga, so kann ihn auch die eine Strafrunde nicht stoppen. Das Schönste an seinem Sieg wird für ihn wohl der Doppel-Erfolg gemeinsam mit seinem Bruder sein. Auch Tarjei Bø präsentiert sich als Zweiter bärenstark.

Für das deutsche Team lief das erste Sprint-Rennen der Saison eher enttäuschend – vor allem aufgrund der schwachen Schießleistungen. Läuferisch präsentierte sich vor allem Johannes Kühn stark. Mit zwei Fehlern schob er sich so noch auf den sechsten Rang. Benedikt Doll und Erik Lesser verschenkten eine gute Platzierung mit vier Fehlern am Schießstand. Simon Schempp hadert noch mit seiner Laufleistung.

Auch beim ÖSV gab es mehr Schatten als Licht. Julian Eberhard kämpft sich trotz zwei Fehlern in die Top Ten. Alle anderen ließen aber vor allem am Schießstand Federn. Mit fünf Fehlern kommt Dominik Landertinger nicht über Rang 53 hinaus.

Rang 18 für Mario Dolder, Rang 47 für Benjamin Weger. Auch diese Zahlen sind nicht die, die sich die Eidgenossen nach dem starken sechsten Rang in der Mixed-Staffel vorgesetllt hatten. Am Mittwoch im Einzel gibt es die nächste Chance zum Wiedergutmachen.

Der 29 Jahre alten Italienerin Dorothea Wierer ist der Tagessieg im Sprint nicht mehr zu nehmen. Wierer bewies als schnelle Schützin ein gutes Auge und konnte einen Fehler durch starke Laufarbeit ausbügeln. Röiseland (NOR) ist läuferisch die stärkste Dame gewesen, aufgrund von zwei Schießfehlern hat sie aber „nur“ Rang zwei vor der Tschechien Davidova einfahren können. Beste Deutsche wird Franziska Preuß als Vierte. Ihr haben 7,6 Sekunden auf das Treppchen gefehlt. Denise Herrmann hat als Sechste 22,10 Sekunden Rückstand auf die Tagessiegerin. „Ich hab mich heute tatsächlich ein bisschen schwergetan, vor allem in der Schlussrunde. Da wollten die Beine nicht so. Mit dem Schießen bin ich zufrieden. Man muss aber schnell schießen, alles treffen und gut laufen, damit man ganz vorn dabei ist“, so Denise Herrmann im Interview.

Das soll es an dieser Stelle von hier gewesen sein. Dorothea Wierer knüpft an ihre Leistungen der letzten Saison an und ist mal wieder Weltcup-Führende. Franziska Preuß hat als Vierte das beste deutsche Ergebnis erzielt und ein makelloses Schießen gezeigt, auch Herrmanns sechster Rang ist in Ordnung. Die restlichen DSV-Athletinnen muss man leider weit hinten suchen. Vanessa Hinz wird 35., Karolin Horchler 52., Franziska Hildebrand 54. und Anna Weidel landet auf Platz 67.

Elvira Öberg verbucht im Stehen nur einen Fehler und hat alle Chancen auf eine gute Platzierung. Für das Treppchen wird es (deutlich) nicht reichen, aber bei ihrem Weltcup-Debüt zeigt die junge Schwedin eine exzellente Leistung. Offenbar war der Respekt doch (noch) zu groß. Elvira Öberg landet hauchzart (0,4 Sekunden) hinter der älteren Schwester Hanna auf Platz zwölf. Glückwunsch für dieses starke Debüt der 20-Jährigen.

Schon in drei Tagen geht das Biathlon-Spektakel in Schweden weiter. Dann starten die Herren über die 20 km Einzel, ehe sich die Damen an die 15 km machen. Abschließend gibt es die 4×7.5km sowie die 4x6km Staffel. Dann ist die Station Östersund abgeschlossen. Alles Gute und bis zum nächsten Mal!

Autor: Michel Henschel

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