Italiener jubeln dank starker Schießvorstellung

Italiener jubeln dank starker Schießvorstellung Die italienische Mannschaft kann auf einen gelungenen Tag zurückblicken. Das Team zeigte insgesamt eine geschlossene Leistung und zeigte sich insbesondere am Schießstand gewohnt stark.
Der Rückstand war dadurch fast über das gesamte Rennen sehr groß und erst zum Ende hin zeigte Windisch Nerven und die Norweger kamen noch heran. Bei ihnen waren es die Bø-Brüder, die das Podium heute retteten. Zunächst machte Tarjei Bø Rückstand gut und brachte die Mannschaft von Rang zehn bis auf Platz drei nach vorne, der jüngere Bruder setzte dann einen starken Schlusspunkt, der ihn auch zum Favoriten für die ersten Einzelwettkämpfe macht.
Das deutsche Team hatte sich sicherlich auch mehr vorgenommen für die heutige Mixed-Staffel. Karolin Horchler lag lange gut dabei, verlor dann aber im zweiten Part ihres Rennens an Spritzigkeit und gab Denise Herrmann einen großen Rückstand mit auf den Weg. Die zeigte dann ein sehr gutes Rennen und übergab auf Platz zwei an den ersten männlichen Part. Für Schempp und Doll ging anschließend viel schief. Schempp haderte sich viele Nachlader ein, Doll anschließend sogar eine Strafrunde. Zu allem Überfluss kam dann auch noch ein Sturz hinzu, der weitere Kraft im Kampf um bessere Positionen kostete. Jetzt heißt es einen Haken hinter das Ergebnis zu setzen und sich auf die nächsten Aufgaben konzentrieren!
Ähnlich wie für Norwegen lief das Rennen auch für die Österreicher. Das Team hatte schon früh den Anschluss verloren und verdankt den guten fünften Platz in der Mixed-Staffel vor allem Schlussmann Dominik Landertinger. Der hatte nur einen Nachlader benötigt in seinem Rennen und brachte die Mannschaft so Position um Position nach vorne.
Die Schweiz konnte ihr Ergebnis aus dem letzten Jahr nicht wiederholen und ließ vor allem am Schießstand gegenüber der Konkurrenz liegen. Eine Strafrunde und 15 Nachlader waren am Ende einfach zu viel, um sich einen Podestplatz zu sichern.
Autor: Michel Henschel