Dmytro Pidruchnyi aus der Ukraine ist Überraschungs Weltmeister in der Verfolgung

Foto: Petr Slavik/Český biatlon


Dmytro Pidruchnyi bringt das Ding tatsächlich durch und sichert sich überraschend Gold im Verfolger! Ihn hatten heute sicherlich nur wenige Experten auf dem Zettel. Johannes Thingnes Bø kommt auf dem Silberrang durch. Im Zielsprint schnappt sich Quentin Fillon Maillet Bronze im Duell mit Tarjei Bø.

Lange hatte Johannes Thingnes Bø auf Kurs Richtung Gold gelegen, doch das letzte Schießen wurde dem großen Dominator der Saison zum Verhängnis und mit insgesamt fünf Fehlern war am Ende nicht mehr möglich als Silber. Auch für den zweiten Starter der Bø-Familie lief das Rennen sicherlich nicht wie geplant, nachdem er im Zielsprint Bronze noch verloren geben musste. Feiern wird hingegen Dmytro Pidruchnyi. Nach seinem starken Auftritt im Sprint, war er auch heute souverän unterwegs in der Loipe und am Schießstand und feiert mit Gold das erste große Ergebnis seiner Karriere.

Für die deutschen Biathleten lief es heute nicht wie geplant und es konnte niemand in die Top Ten reinlaufen. Bester DSV-Starter war Erik Lesser auf Rang elf, Doll und Peiffer folgen unmittelbar dahinter auf den Rängen zwölf und 13. Philipp Nawrath fiel von Platz zwölf auf Rang 21 zurück, Kühn komplettiert das deutsche Ergebnis als 24.

Bei den Österreichern konnte Simon Eder heute als Zehnter das beste Ergebnis einlaufen. Eder war der einzige Athlet im Feld, der am Schießstand mit null Fehlern davon kam, in der Loipe allerdings ließ er viel liegen, sodass es nicht noch weiter nach vorne ging. Julian Eberhard war 19., Felix Leitner 22. Dominik Landertinger kam nicht über Rang 34 hinaus.

Bei den Schweizern war es Benjamin Weger, der mit Rang acht das beste Ergebnis im Verfolger holen konnte. Dahinter passiert lange nichts, ehe auf Rang 31 Finello zu finden ist. Jäger und Wiestner ließen am Schießstand zu viel liegen und mussten sich mit den Plätzen 46 und 49 abspeisen lassen.

Autor: Michel Henschel