Italien wird der Favoritenrolle gerecht

Foto: Petr Slavík/Český biatlon

In den Einzelrennen dieses Winters hatte es sich schon angedeutet und nun haben die Italienerinnen ihre starke Form auch in der Staffel bestätigt. Lisa Vittozzi, Alexia Runggaldier, Dorothea Wierer und Federica Sanfilippo gewinnen mit einer beindruckenden Vorstellung und sind wohl in diesem Winter das Maß aller Dinge.

Platz zwei geht an das Team von Schweden mit Linn Persson, Mona Brorsson, Emma Nielsson und Hanna Öberg. Die Schwedin hat die bessere Zielgerade und hängt Anaïs Bescond ab, sodass das Quartett aus Frankreich mit Anais Chevalier, Julia Simon, Celia Aymoniere und Anais Bescond sich mit Platz drei zufrieden geben mussten.

Für das deutsche Team steht ein weiteres ernüchterndes Resultat zu Buche. Lediglich Startläuferin Vanessa Hinz und Schlussläuferin Denise Herrmann konnten überzeugen, sodass trotz zweier Strafrunden von Franziska Preuß und insgesamt neun Nachladern zumindest noch Rang sieben zu Buche steht. Es hat aber nicht nur am Schießstand gehapert. Karolin Horchler musste auch am Schießstand zwei mal Nachladen. Auch auf der Strecke hat das DSV-Quartett auf die davor platzierten Norwegerinnen mit ebenfalls zwei Strafrunden und sogar elf Nachladern ganze 40 Sekunden verloren. Da ist noch jede Menge Arbeit zu tun im deutschen Team.

Bis zum zweiten Wechsel lagen die Damen aus Österreich sogar auf Podiumskurs. Dann aber machte eine Strafrunde von Katharina Innerhofer ein besseres Resultat zunichte. Letztlich holen Lisa Hauser, Julia Schwaiger, Katharina Innerhofer und Dunja Zdouc zumindest noch das Top-Ten-Resultat beim Heimrennen.

Auch für die Schweiz sah es lange gut aus. Elisa und Aita Gasparin und Lena Haecki haben Susanne Meinen als Zweite auf die finale Etappe geschickt. Dort hat es diese aber richtig dick erwischt. Nach insgesamt drei Strafrunden trudelt die Schweiz nur auf Rang zwölf ein.

Ergebnisse
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Autor: Michel Henschel